Notfallplan der Gemeinde Schwendi

Stand: April 2026


Flyer zum Ausdrucken

Im Krisenfall können Sie ggf. nicht auf die hier aufgeführten Informationen zurückgreifen. Daher haben wir die wichtigsten Informationen in einem Flyer zum Download zusammengestellt.


Krisenkommunikation und Warnungen

Eine funktionierende Krisenkommunikation ist von großer Bedeutung, um die Bevölkerung im Notfall schnell und zuverlässig zu informieren. Sie bildet die Grundlage dafür, dass wichtige Warnungen rechtzeitig ankommen und richtig eingeordnet werden können. Im folgenden finden Sie Infomationen zu Kommunikationswegen, Warnkanälen und dem richtigen Verhalten im Krisenfall (z.B. Hochwasser, Stromausfall).

Im Krisenfall wird die Seite "Warnmeldungen" laufend mit aktuellen Entwicklungen aktualisiert. Weitere Kommunikationswege und Informationsquellen der Gemeinde Schwendi sind: 

  • Aushänge für Bürger an den folgenden öffentlichen Aushängetafeln:

       -  Schwendi: Rathaus Schwendi, Biberacher Straße 1

       -  Bußmannshausen: OV Bußmannshausen, Mittelstraße 34

       -  Orsenhausen: OV Orsenhausen, Dietenheimer Straße 42

       -  Schönebürg: OV Schönebürg, Alfons-Auer-Platz 1

       -  Sießen im Wald: OV Sießen im Wald, Sießen im Wald 5

  • Elektronische Durchsagen durch mobile Lautsprecher
  • Sirenen:

       -  digitale Sirene Schwendi

       -  nicht digitalisierte Sirene Orsenhausen (Feuerwehrgerätehaus)

       -  nicht digitalisierte Sirene Schönebürg (Feuerwehrhaus)

Sirenentöne:
Einminütiger auf- und abschwellender Heulton signalisiert drohende Gefahr
Einminütiger durchgehender Dauerton bedeutet Entwarnung
Einminütiger Dauerton mit zwei Unterbrechungen steht für die Alarmierung der Feuerwehr
Kombination aus den Tönen Entwarnung – Warnung – Entwarnung: Probealarm

  • Flugblätter

Stand: April 2026

Hinweis:
Die Gemeinde Schwendi wird die oben genannten Kommunikationswege je nach vorliegener Situation nutzen.
Eine parallele Bespielung aller Kommunikationswege wird nicht gewährleistet.

  • Pressemitteilungen
  • Pressekonferenzen
  • Hörfunk und Fernsehen
  • Homepage
  • Soziale Medien (Insb. Instagram und WhatsApp)
  • Warn-Apps 

Verhaltensweisen im Krisenfall

Das richtige Verhalten im Krisenfall trägt entscheidend dazu bei, die eigene Sicherheit sowie die Sicherheit anderer zu schützen und Einsatzkräfte wirksam zu unterstützen

  1. Ruhe bewahren
  2. Gebäude oder Wohnung aufsuchen
  3. Türen und Fenster schließen
  4. Informationen einholen
  5. Notrufnummern nur bei akuter Gefahr anrufen

Checkliste für die Notfallvorsorge des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

 Checkliste zur Notfallvorsorge

  • Ruhe bewahren
  • Nach Möglichkeit zu Hause bleiben
  • Mobilfunk nur im Notfall nutzen
  • Elektrische Geräte vom Stromnetz trennen
  • Campingkocher nur im Freien verwenden
  • Nicht in der Wohnung oder im Haus grillen
  • Bei Kerzen und offenen Flammen auf ausreichende Belüftung achten und Löschmittel bereithalten
  • Informationen über Aushänge, Rathaus und Ortsverwaltungen einholen
  • Hilfsbedürftigen Nachbarn helfen und aufeinander achten
  • Notruf nur im akuten Notfall wählen
  • Kindergärten und Schulen können in der Regel weiter betrieben werden; Abholung erfolgt regulär

Informationen des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bei Stromausfall:

  • Ruhe bewahren und zu Hause bleiben
  • Keller- und Untergeschosse nicht betreten, sondern auf höhere Stockwerke ausweichen
  • Türen und Fenster geschlossen halten
  • Strom ggf. abschalten (Sicherungen herausnehmen)
  • Wichtige Dokumente und ein Notgepäck bereithalten
  • Unwetterwarnungen über Radio, TV und Warn-Apps (z.B. NINA, KATWARN) verfolgen
  • Offizielle Informationen der Kommune (Website, Aushänge, Durchsagen) beachten
  • Anweisungen und Absperrungen von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften befolgen
  • Hilfsbedürftige Personen unterstützen, Nachbarn informieren und Kinder in der Schule oder im Kindergarten lassen
  • Notruf nur bei akuter Gefahr wählen
  • Bei Aufenthalt im Freien: Gewässer meiden und Schutz in Gebäuden suchen
  • Straßen und überflutete Bereiche nicht befahren oder durchqueren
  • Fahrzeuge rechtzeitig auf höher gelegenem Gelände parken

Bei drohender Überschwemmung:

  • Keller räumen und nicht mehr betreten
  • Türen und Fenster schließen und Abflussleitungen abdichten
  • Haupthähne für Gas und Wasser zudrehen
  • Gefährliche Stoffe in Sicherheit bringen

Leitfaden des Landes Baden-Württemberg 


Leitfaden Hochwasser - Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Bitte beachten Sie hier die Unterlagen zum Download

  • Über Hochwassergefahren und Warn-Apps informieren
  • Prüfen, ob der Wohnort überflutungsgefährdet ist
  • Notvorrat (Grundvorrat, Hausapotheke, Hygieneartikel) für etwa 14 Tage anlegen
  • Wichtige Dokumente und Bargeld griffbereit halten
  • Notgepäck frühzeitig packen
  • Versicherungsschutz prüfen und finanzielle Rücklagen bilden 

  • Auf einen Keller verzichten oder diesen wasserdicht und gegen eindringendes Wasser gesichert bauen
  • Wasserbeständige und robuste Baumaterialien verwenden
  • Rückstauverschlüsse in Abwasserleitungen sowie ggf. Hebeanlagen einbauen (Leitungen sollten sich über dem Rückstauniveau befinden)
  • Öltanks von Heizungsanlagen besonders gut schützen
  • Tauchpumpen und Pumpensümpfe für den Ernstfall vorsehen
  • Gefährdete Bereiche mit wasserfesten Bau- und Dämmmaterialien und getrennten Stromkreisen ausstatten
  • Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen installieren (RCD)
  • Hausanschlüsse und Zählerkästen hochwassersicher anlegen
  • Notstromaggregat zur Versorgung wichtiger Geräte einplanen
  • Rauchmelder und Löschgeräte installieren und regelmäßig warten
  • Maßnahmen zur Regenwasserversickerung einbauen (z.B. Flächenversickerung, Muldenversickerung, Mulden-Rigolen-Versickerung)
  • Entwässerungsgräben und geeignete Grundleitungen zur sicheren Ableitung von Niederschlagswasser vorsehen


Notfallmeldepunkte

Ein Notfallmeldepunkt ist ein Ort der beim Ausfall der normalen Notfall Kommunikation  aufgesucht werden kann um einen Notruf abzusetzten. Im Katastrophenfall aktivieren diese dezentralen Meldepunkte die Kommunikation mit der Leitstelle, wenn normale Wege versagen, um Hilfe zu rufen. 

Die Gemeinde Schwendi hat pro Ortsteil einen Notfallmeldepunkt festgelegt. Dieser befindet sich im Feuerwehrgerätehaus des jeweiligen Ortsteil. Diese werden nach längerem Stromausfall besetzt. 

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Notfalltreffpunkte

Ein Notfalltreffpunkt ist ein Ort, der im Krisenfall eingerichtet wird.

Hier erhalten die Bürger:

  • Kommunikation mit Hilfskräften (Notruf, Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei)
  • Erste Hilfe / medizinische Notfallversorgung
  • Informationen zum Ereignis und Handlungsempfehlungen  
  • Wärme
  • Strom für das Nötigste (z.B. Erwärmung Kleinkindnahrung,...)

Weitere Informationen zu Notfalltreffpunkten

Der Notfalltreffpunkt der Gemeinde Schwendi befindet sich im Foyer der Sporthalle Schwendi.
Die Gemeinde Schwendi wird die Öffnung des Notfalltreffpunkts  bekanntgeben.


Notunterkunft 


Manche Krisensituationen dauern länger als andere. 
Zur gegebenen Zeit wird der Notfalltreffpunkt zur Notunterkunft ausgeweitet.

Die Eröffnung der Notunterkunft wird durch die Gemeinde Schwendi bekanntgegeben. 

Zuständig im Rathaus Schwendi