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Partnerschaft mit der französischen Stadt Villepinte

Zur Entstehungsgeschichte

Kurz nach dem 2. Weltkrieg kam der Franzose George Pollet als Langholzwagenfahrer nach Schönebürg. Er verliebte sich damals in die Schönebürgerin Walburga Schütz. Gleichzeitig entstanden weitere tiefe Freundschaften mit Bürgern aus Schönebürg, unter anderem mit dem damaligen Bürgermeister Franz Gerster.

Im Jahr 1964 lud der Sportverein von Villepinte, dem Heimatort von George Pollet, den SC Schönebürg zu sich ein.
Seit dieser Zeit gibt es wechselseitig regelmäßige Besuche zwischen den beiden Vereinen.
In der Folgezeit dehnten sich die Kontakte mehr und mehr, auch über die Vereinsebene hinaus, weiter aus. Sie wurden intensiver und vielfältiger.

1986 entstand nach jahrzehntelangen Kontakten der Wunsch, diese Beziehungen auf ein tragfähiges Fundament in Form einer Städtepartnerschaft zu stellen.
Die Partnerschaft wurde durch Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde 1986 bzw. 1987 offiziell besiegelt.

Darin haben sich die Unterzeichner, die damaligen Bürgermeister Roger Lefort, Villepinte und Manfred Walter, Schwendi verpflichtet:

die Bande zwischen den beiden Gemeinden zu bewahren, den Austausch auf allen Gebieten zu unterstützen und durch eine bessere gegenseitige Verständigung das wache Gefühl der europäischen Brüderlichkeit zu fördern.

Die Beziehungen werden durch jährliche Begegnungen auf auf kommunaler und Vereinsebene gepflegt.
Besonders hervorzuheben ist der jährliche Schüleraustausch zwischen der Max-Weishaupt-Realschule und der dortigen Realschule.

Besuchen Sie auch die website unserer Partnerstadt !

www.ville-villepinte.fr


Bürgermeister Karremann und Bürgermeisterin Valleton pflanzen einen Partnerschaftsbaum

Lazarus von Schwendi Städtebund

Zur Entstehungsgeschichte

Im gleichen Jahr wie die offizielle Besiegelung der Städtepartnerschaft zwischen Schwendi/Schönebürg und Villepinte hat sich auch der Lazarus von Schwendi Städtebund konstituiert.
1986 haben sich die Mitgliedgemeinden (aus Frankreich (Elsass), Deutschland und Belgien) Kientzheim, Kirchhofen, Burkheim, Ingersheim, Logelheim, Sigolsheim, Wintzenheim, Turckheim, Munster, Ammerschwihr, Niedermorschwihr, Katzenthal, Triberg, Philippeville, Mittelbiberach und Schwendi in dem gemeinsamen Gedanken zusammengeschlossen, alle Städte die mit Lazarus von Schwendi in Beziehung standen, zusammen zu führen und seine Gedanken und sein gesistiges Vermächtnis, das von Klarsicht und Toleranz geprägt war weiter zu vermitteln.

Die MItgliedsgemeinden treffen sich alljährlich in einer anderen Gemeinde um ihr Gedankengut auszutauschen.